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Simon Rolfes

"Nicht locker lassen und das beste für alle herausholen!"

Als Simon Rolfes, langjähriger Spielführer bei Bayer Leverkusen und 26facher Nationalspieler, 2015 zum letzten Mal als Aktiver im Stadion einläuft, hat er für sein Leben „danach“ gut vorgesorgt. Drei Jahre bereits besteht die „The Career Company“, die er mit einem Partner gegründet hat. Ein Ziel beharrlich und erfolgreich zu verfolgen: Das kann man von Simon Rolfes lernen!

Am Anfang steht die Motivation

Er ist ein toller Typ, locker, sympathisch und souverän genug, auch über eigene Probleme zu sprechen. Denn Simon Rolfes Weg zum Spielführer bei Bayer Leverkusen und in die Nationalmannschaft hatte seine Hindernisse. Was er dadurch gelernt hat und was heute in seiner „Career Company“ eine wichtige Erkenntnis in der Beratung junger Sportler ist: Der erste Baustein jeder Karriere ist die Motivation – egal, ob es das tolle Auto, das Eigenheim oder ein erfülltes Berufsleben ist. Seine persönliche Motivation: „Ich wollte immer ein erfolgreicher Profifußballer werden!“

Wie gelingt ein langfristiger Erfolg?

„Obwohl als bester Nachwuchsspieler sogar bei Bayern München gehandelt, ließ mich Trainer Thomas Schaaf in Bremen zwei lange Jahre auf der Bank sitzen. Dann habe ich es kapiert: Es braucht eine Strategie aus Technik, Fitness, Ernährung, Regeneration und mentaler Stärke. Erst im Zusammenwirken dieser Bausteine entsteht ein dauerhafter Erfolg. Daran habe ich so lange gearbeitet, bis es mir in Fleisch und Blut übergegangen ist. Nur so lassen sich auch Tiefschläge überwinden – aufstehen und weitermachen! Es gibt so viele Talente im Fußball, aber einige halten sich nur über wenige Jahre. Andere wie z.B. Bastian Schweinsteiger haben über 15 Jahre Erfolg – weil ihnen die Routine und gute Gewohnheiten aus jeder Talsohle helfen.“

Was können Unternehmen von Fußballmannschaften lernen?

„Die Stärken und Schwächen der Kollegen zu akzeptieren und sie auszubügeln! Eine Mannschaft, in der alle dieselben Fähigkeiten haben, wird keinen Erfolg haben können. Nur aus dem Zusammenspiel unterschiedlicher Talente entsteht die Stärke des Teams, auch wenn das nicht immer einfach ist. Denn natürlich ist jeder Spieler auch Einzelkämpfer, weil er weiß: Wenn ich nicht gut funktioniere, sitze ICH nächste Woche auf der Bank. Hier zeigt sich dann die Führungskraft des Trainers als Boss der Mannschaft.“